Workshops

 

Bettina Bläsing: Improvising (with) Rhythm and Movement
Technical University Dortmund

Einem musikalischen Beat können wir uns kaum entziehen – ob wir wollen oder nicht, wir grooven leicht mit. Die Fähigkeit und Neigung, uns auf einen Rhythmus einzuschwingen und unsere Bewegung daran anzupassen, ist eine wichtige Grundlage für gemeinsames Handeln, erfolgreiche Kommunikation und soziale Bindungen. In diesem Workshop untersuchen wir Zusammenhänge zwischen Rhythmus, Koordination und Kommunikation mit Methoden der Tanz- und Bewegungsimprovisation, in Verbindung zu aktuellen Forschungsthemen. 

Bettina E. Bläsing ist Dozentin für Rehabilitationswissenschaften an der Technischen Universität Dortmund. Nach ihrer Promotion in Biologie arbeitete sie als Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und am Exzellenzcluster Cognitive Interaction Technology der Universität Bielefeld. 2019 erhielt sie die venia legendi in Sportwissenschaft für ihre Habilitation zum Thema Gedächtnis, Lernen und Expertise im Tanz. Bettina war Mitglied des Dance Engaging Science (Motionbank) Netzwerks und ist Mitherausgeberin von zwei Büchern über die Neurokognition des Tanzes und die Rolle des Gedächtnisses in den Darstellenden Künsten.

Zu ihren aktuellen Forschungsinteressen gehören Gedächtnis und Lernen, multimodale Wahrnehmung und Körperkonzepte im (inklusiven) Tanz. In ihrer Lehre verbindet sie wissenschaftliche Forschung und Theorie mit praktischen Ansätzen aus der Tanz- und Bewegungsimprovisation.

 
Nina Düvel: Untersuchungen zum Groove-Erleben: Einblicke in empirische Forschung
Hanover Music Lab, Hanover University of Music, Drama, and Media, Germany

Über Musik wird oft gesagt, dass sie “total groovt“ oder „überhaupt nicht groovt“, aber was ist eigentlich Groove und wie kann man das Phänomen erforschen? Seit den frühen 2000er Jahren haben sich Forscher dieser Frage gewidmet und eine Vielzahl an Studien durchgeführt. Ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung wird präsentiert, wir wollen ausgewählte Studien gemeinsam nachstellen und die vorgestellten Aspekte gemeinsam diskutieren.

Nina Düvel hat Gymnasiallehramt mit den Fächern Musik und Mathematik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie der Leibniz Universität Hannover studiert und ihr Interesse an systematischer Musikwissenschaft und Musikpsychologie mit einem weiteren Masterstudium an der HMTMH vertieft. 2018 schloss sie ihr Studium ab und arbeitete einige Monate als Praktikantin an der Goldsmiths, University of London im Bereich der musikpsychologischen Forschung mit der Music, Mind & Brain Group. Seit Anfang 2019 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstudentin an der HMTMH bei Prof. Dr. Reinhard Kopiez.

 
Holger Geschwindner1 & Christian Benning2: Basketball is Jazz – The Rhythm of the Game
1Institute of Applied Nonsense and 2Christian Benning, University of Music and Performing Arts Munich

This workshop/ demonstration presents an interdisciplinary project which combines music and sport in an unprecedented manner, taking basketball practice to another level. Benning will present his own invention: an innovative sport/music “hybrid” system, that gives a musical score to the game of basketball. Geschwindner will show how this method can be used to improve the technical efficiency and accuracy of players. End result? Percussion is integrated into basketball training in a way that makes the rhythm of the game accessible to the player. This multi-media presentation includes a live demonstration by professional ball players.

Holger Geschwindner was born in 1945 and started playing first division basketball when he was a teenager. He has won several championships and captained the German basketball team at the 1972 Olympics. During his playing days, he studied mathematics and physics, read philosophy and literature, and travelled the world. He worked for the Max-Planck-Institute of Psychiatry, built mill wheels in Bamberg, raised a pig named Bruno, saved a pecan nut farm in Mississippi, and hunted wolves around Mount Ararat. Geschwindner has been working with Dirk Nowitzki since 1995. He heads the "Institute for Applied Nonsense" where he still tries to reconcile sports with music and mathematics, physics, philosophy, and psychology.

Christian Felix Benning (*1995), Multipercussionist, zählt inzwischen weltweit zu den prägenden Persönlichkeiten einer jungen und innovativen Schlagzeug-Generation. Konzerte als Solist sowie mit seinem Ensemble Christian Benning Percussion Group führen ihn u.a. in die Hamburger Elbphilharmonie, ans königliche Opernhaus im Oman oder in die New Yorker Carnegie Hall. Wettbewerbserfolge sowie Konzertreisen von Asien bis Nordamerika mit renommierten Orchestern untermauern seine künstlerische Vielseitigkeit. Neben seiner Tätigkeit als Pauker am Opernhaus von Port Louis und Dozent am Konservatorium von Mauritius, entwickelte er ein neuartiges Hybrid-Percussion-Instrument, dessen Premiere in Dallas (Texas/USA) stattfinden soll. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie als Kulturpreisträger der Süddeutschen Zeitung arbeitet er in Kooperation mit Dirk Nowitzkis Mentor Holger Geschwindner an einer effektiven Kombination aus Musik und Sport, wofür er eine eigenes Notensystem erfand. Er studierte bereits als Jungstudent an der Münchener Musikhochschule u.a. bei Prof. Dr. Peter Sadlo und sammelte weitere Studienerfahrung in den USA am Peabody Conservatory of the Johns Hopkins University sowie an der Yale School of Music.

 
Toni Gruber: Clapping – Stepping – Sticking – Body Percussion
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Österreich / Theaterakademie August Everding, Munich, Deutschland

Ein diesem Body-Music-Workshop werden wir Stomp-Rhythmen unter Verwendung präparierter Installationsröhren mit „Hand-to-Hand“ Drumpatterns kombinieren. Ziel ist die Vermittlung elementarer Körpererfahrung von Polyrhythmik in der Arbeit mit Gruppen.

Toni Gruber studierte Rhythmik an der „Hochschule für Musik und darstellende Kunst“ in Wien, sowie African Dance bei Bob Curtis und Mamadou Fall. Bald darauf folgte eine Dozentur am Studiengang Rhythmik der Universität Wien für Bewegungsanalyse und Körperbildung. Mit Gründung der „Bayerischen Theaterakademie August Everding München“ wechselte Toni Gruber nach München. Er unterrichtet dort Musical-und Schauspiel-Studenten*Innen und coacht Opernsänger*Innen in den veschiedensten Bereichen der Bewegungsperformance: Körpersprachliche Rollenfindung, Rhythmik, Psychophysisches Körpertraining, Bühnenkampf sowie African-Latin-Dance. Toni entwickelte ein „Stick, Stomp & Bodypercussion -Training“ und ist der Erfinder des ZYKLOKINETIKONs – eines psychophysischen Improvisationsmodells für Körpertheater, welches international zur Schulung von Bewegungsdarstellern eingesetzt wird.

 
Clare Guss-West: Tanz für die Gesundheit: ein Workshop über Regenerationsrhythmen
Dance & Creative Wellness Foundation, Zurich, Switzerland

„Tanz für die Gesundheit“ befasst sich mit dem heute weit verbreiteten Thema psychischer Gesundheitsprobleme und themitisiert Musik, die die psychischen Vorteile des Tanzes hervorhebt. Clare erforscht die evidenzbasierte Verwendung von Rhythmus zur Behandlung spezifisch-neurologischer Störungen.

Als ehemalige professionelle Tänzerin, Choreografin, Opernregisseurin, holistische Heilpraktikerin und Autorin ist Clares Spezialgebiet der Transfer von Forschungsergebnissen aus Studien über Aufmerksamkeitsfokus in die direkte Tanzpraxis. Ergebnisse werden an Tänzer*innen, Lehrer*innen und Ärzt*innen vermittelt, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Clare arbeitet u.a. mit dem Finnischen Nationalballett, dem Houston Ballett, dem Royal Ballett zusammen und hält Vorträge über Senior Dance Practice im MAS Dance Science-Programm, an der Universität Bern und für die Royal Academy of Dance. Als Direktorin der Stiftung „Dance & Creative Wellness“ leitet Clare eine internationale Benchmarking-Initiative für die Branche und Lobbyarbeit zur Validierung von Tanz in der innovativen Gesundheitsvorsorge.

 
Horst Hildebrandt: Stressreduktion durch Rhythmisierung und Selbsthypnose im musikalischen Berufsalltag
Zürcher Hochschule der Künste und Musikhochschulen FHNW Basel, Schweiz

Der Workshop gibt Hilfestelllungen zur Stressreduktion und zur Rhythmisierung von Arbeitsprozessen bei Musiker(innen)n. Dabei werden einerseits Beispiele zur Pausenstruktur, zum Differenziellen Lernen und zum Mentalen bzw. Halbmentalen Training präsentiert. Andererseits werden Möglichkeiten der Muskel- und Faszienpflege, regenerierende Atemübungen und ressourcenaktivierende Übungen aus diversen Selbsthypnose-Techniken vorgestellt.


Horst Hildebrandt (Prof. Dr. med., MA Violine) studierte Violine in Freiburg und London sowie - ebenfalls in Freiburg - Medizin. Weiterbildungen in senso- und psychomotorischer Therapie, Dispokinesis, Mentaltraining, Hypnotherapie und Schmerztherapie folgten. Er war zudem auch als Geiger in Opern- und Rundfunkorchestern tätig, hatte die Stelle des Primarius des Hilaros-Quartetts inne und war ab 1988 Teil des Ensemble Aventure Freiburg. Inzwischen blickt er auf 30 Jahre Lehrtätigkeit an Musikschulen sowie als Dozent an Musikhochschulen und bei Berufsorchestern zurück. Gegehwärtig ist er Leiter des MAS-Studiengangs Musikphysiologie und des Bereichs Musikphysiologie Musik- und Präventivmedizin an den Musikhochschulen Zürich und Basel mit den Schwerpunkten: Lehre und Forschung bezüglich Psycho-Physiologie, Prävention und Gesundheitsförderung.

 
Raluca Matei: On the Bea(s)t: Die Ideologie der klassischen Musik in Frage gestellt
Postdoctoral Researcher and Director of Learning for the Professional Doctorate in Occupational Health Psychology, at Birkbeck, University of London, UK

Gibt es Möglichkeiten, dem Wirbel um die westliche Ideologie der klassischen Musik entgegenzuwirken, um so den kreativen Fluss und das allgemeine Wohlbefinden von Musikern zu gewährleisten sowie ihr unabhängiges und kritisches Denken zu ermöglichen? Im dialogorientierten Kontext dieses Workshops biete ich an, gemeinsam Musikbeispiele anzuhören, Ideen zu entwickeln und zu diskutieren und neue epistemische Rhythmen zu erkunden, die von sozial erwünschten Diskursen der klassischen Musik abweichen.

Raluca ist eine promovierte Musikpsychologin, die sich primär mit der Gesundheit von Musiker*innen auseinandersetzt. Sie ist auch professionelle Violinistin und arbeitet als Bildungsdirektorin am Zentrum für „Sustainable Working Lifes“ an der Birkbeck University of London. Im Jahr 2018 erhielt Raluca Finanzierungsmittel vom britischen Institut für Musikforschung und der Royal Music Association, um eine Reihe von interdisziplinären Workshops zu organisieren. Diese brachten 50 Expert*innen zusammen, die sich mit dem kritischen Denken und der Gesundheitsbildung von Musiker*innen auseinandersetzten.

 
Roland Pongratz1 und Monika Ketterl2: Zwiefache – lebendiges immaterielles Kulturerbe
1 Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V.
2 Hochschule für Musik und Theater München

Der Zwiefache gehört seit 2016 zum Immateriellen Kulturerbe. Nach der Aufnahme in die bayerische Liste wurde er noch im selben Jahr auch ins deutschlandweite Verzeichnis eingetragen. Im Rahmen dieses Workshops erhalten die Teilnehmer einen interessanten Einblick in die Geschichte dieses taktwechselnden Tanzes und probieren anschließend zu Live-Musik aus, wie es sich anfühlt zwiefach zu tanzen!

Foto: Christoph HellhakeRoland Pongratz M.A. (*1971) stammt aus Regen im Bayerischen Wald (Niederbayern). Der studierte Volkskundler und Musikpädagoge betreibt das "Kultur&Konzept - Büro für Kulturwissenschaft und -management". Zu Kernbereichen seines Wirkens gehört die Volksmusikpflege, so ist er u. a. Gründer und Projektleiter von "drumherum - Das Volksmusikspektakel" (größtes und wichtigstes Festival für traditionelle Volksmusik in Bayern) in Regen, Musikalischer Leiter der "Volksmusikakademie in Bayern" in Freyung, Redaktionsleiter des volksmusikalischen Fachmagazins »zwiefach«, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen Volksmusikpfleger und -forscher Bayerns, Juror bei den bedeutendsten Volksmusikwettbewerben in Bayern und Österreich sowie Museumsleiter und Ausstellungsmacher. Obendrein ist er nicht nur vielgefragter Dozent und Referent, sondern auch als Musikant in unterschiedlichen Formationen aktiv. (Foto: Christoph Hellhake)

Foto: Sabine RießMonika Ketterl B.A. (*1995) aus der Nähe von Ingolstadt studiert aktuell im Master IGP Steirische Harmonika an der Hochschule für Musik und Theater München. Nach dem bereits absolvierten Bachelorstudium Volksmusik ist sie tätig als Instrumentalpädagogin und sehr engagiert in der Pflege von Brauchtum, Volksmusik und Volkstanz. (Foto: Sabine Rieß)

 
Rafael Reina: Die Anwendung karnatisch-rhythmischer Techniken auf westliche Musik
Conservatory of Amsterdam, The Netherlands

Dieser Workshop befasst sich mit der Frage, wie Rhythmus im Westen anders unterrichtet werden könnte und wie sich diese neue Methodik auf die Aufführung von rhythmisch komplexer zeitgenössischer Musik auswirken könnte. Die vorgestellte Methode kann auch als Ausgangspunkt eines neuen kreativen Ansatzes für Improvisierende und Komponierende gesehen werden. Die drei Hauptziele sind: a) Beschreibung südindischer (karnatischer) rhythmischer Konzepte, die als universell genug angesehen werden können, um in die westliche Klassik und Jazzästhetik integriert zu werden; b) die Darstellung, wie diese Techniken zur Analyse und Aufführung westlicher zeitgenössischer Musik und für mehr Verständnis und Genauigkeit,verwendet werden können und c) zu zeigen, wie diese Konzepte in einen westlichen kreativen Rahmen integriert werden können, sei es improvisiert oder komponiert.

Reina wurde 1961 in Äquatorialguinea geboren und zog mit sieben Jahren nach Madrid. Er schloss sein Kompositionsstudium am Berklee College of Music in Boston, USA, mit dem Titel "Summa cum Laude" ab. Ab 1993 verbrachte er längere Zeit in Südindien, um karnische Musik zu studieren. Diese Studien führten zur Schaffung des Programms "Zeitgenössische Musik durch nicht-westliche Techniken" am Conservatorium van Amsterdam. Er war Mitbegründer von zwei Ensembles ("Interval Chamber Amsterdam" und "Axyz Ensemble"), für die er eine Vielzahl von Stücken schrieb. Reinas umfangreiches Oeuvre mit Ensemble- und Orchesterstücken wurde auf der ganzen Welt aufgeführt. 2014 promovierte er an der Brunel University zum Thema "Karnische rhythmische Strukturen als Quelle für neues Denken in der westlichen Musik".

 
Klaus Rom: Rhythmus der Methoden – Warum wir ab und zu alte Schuhe tragen sollten
Sport Sciences, Karl-Franzens University of Graz, Austria

Warum werfen erfahrene LäuferInnen ihre alten Schuhe erst weg, wenn sie komplett kaputt sind, obwohl sie schon längst ein neues Paar besitzen? Warum gibt es immer wieder „total neue Methoden“ in Training und Üben, die wir schon Jahrzehnte zuvor angewandt haben und die uns nur irgendwann unpassend schienen. Warum tragen heute junge Männer wieder Bärte und warum ist nicht mehr das Fett im Essen, das was uns krank macht, sondern die Kohlenhydrate? Was sind die zugrundeliegenden Prozesse hinter diesen Phänomenen und was können wir von ihnen lernen, um unser Trainieren und Üben besser zu machen?

Geboren 1977 in Klagenfurt/Österreich. Er studierte Lehramt Sport und Bewegung und Physik an der K. F. Universität in Graz. Seit 2003 unterrichtet und forscht er am Institut für Sportwissenschaft der K.F. Universität und in der Schule. Sein wissenschaftliches Spezialgebiet ist die Trainingstheorie. Durch seine Eigenerfahrung als Kletterer und Triathlet (olympische Distanz und Ironman) viel ihm oft auf, dass Siegertypen eines gemeinsam haben: sie sind anders. Neben seinen sportlichen Aktivitäten ist Klaus Rom Saxophonist und Gitarrist, Vater von 3 Kindern, bemühter Ehemann, Halter von ca. 15 Schafen, 10 Hühnern und sehr, sehr selten, gelangweilt.

 
Wolfram Winkel: Zum Spiel von primzahligen Einheiten
University of Musik and Performing Arts Munich, Germany

Primzahlige Einheiten werden oft in ungeraden Taktarten, wie z. B. im 7/8 Takt, oder als Unterteilung des Grundpulses wie die Septole verwendet. Dieser Workshop möchte neue Ideen im Umgang mit diesen komplexen rhythmischen Strukturen aufzeigen – nicht nur für Profis.

Wolfram Winkel ist klassischer Schlagzeuger mit dem Schwerpunkt Neue Musik. Als Gast des Ensemble Modern tourte er über zehn Jahre mit Steve Reich in Europa und Asien. Solistische Partien übernahm er beim Radio-Kammerorchester Hilversum, beim Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. An der Hochschule für Musik und Theater München unterrichtet er seit 2007 Pauke und Schlagzeug. 2008 wurde sein Deputat um das Fach Methodik und Didaktik erweitert. Bald darauf konzipierte er die Rhythmikstudien für mehrere Studiengänge sowie für den Wahlpflichtbereich. Seit 2018 unterrichtet Winkel zusätzlich das Fach Kammermusik. 

 
Kathryn Woodard: Synkopen, Kreuzrhythmen und Aksak: Ein Workshop mit klavierpädagogischen Ansätzen
Sonic Crossroads, Istanbul, Turkey

Komplexe Rhythmen wie Synkopen, Kreuzrhythmen und irreguläre Metren werden im Klavierunterricht von jungen Anfänger*innen normalerweise nicht vermittelt. Stattdessen werden sie erst in späteren Phasen des Unterrichts thematisiert, wenn ein*e Schüler*in ein gewisses instrumentaltechnisches Niveau erreicht hat. Indem Lehrende diese Rhythmen in einem früheren Stadium vermitteln, wird jungen Schüler*innen ein völlig neuer Bereich der Musik eröffnet, der sie anhaltend beschäftigt und zum Lernen motiviert. In diesem Workshop werden Querverbindungen zwischen Rhythmen verschiedener Stile gezogen mit dem Ziel, pädagogische Empfehlungen abzuleiten.

Die Pianistin Kathryn Woodard ist als Interpretin zeitgenössischer Musik bekannt und hat Werke von Ge Gan-ru (zusammen mit dem Shanghai-Quartett), Allen Otte, Huang Ruo und Paula Matthusen u.a. uraufgeführt. Während des Studiums an der Universität Cincinnati, an der sie auch promovierte, absolvierte sie eine Weiterbildung zur Body-Mapping-Lehrerin bei Barbara Conable. Sie leitet regelmäßig Workshops an Musikschulen und Konservatorien in den USA und ist ehemalige Studentin der HMTM bei Gitti Pirner und Alexander Volkov.

 


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News

27. Mai 2021

Machen Sie mit bei WHOVA

Ab heute können alle, die ein gültiges AiM-Ticket haben, auf die Whova-Plattform zugreifen, sich einloggen, mit anderen Teilnehmern kommunizieren und an unseren Gewinnspielen teilnehmen. Die Gewinner werden mit LoveChock-Schokolade belohnt, die ihnen nach Hause geschickt wird! ...

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06. Mai 2021

Workshop-Buchung ab sofort geöffnet!

Damit der Mai auch zu Ihrem Wonnemonat wird: Ab sofort können Sie Ihre Plätze in den Workshops buchen! Die Buchung ist ab sofort geöffnet / freigeschaltet. ...

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30. April 2021

ZEITPLAN ZUM ANSCHAUEN

Die vorläufige Agenda ist jetzt online auf Whova. Klicken Sie hier, um die Liste der Events einsehen zu können. ...

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15. April 2021

Die heiße Vorbereitungsphase hat begonnen!

Nach einer kurzen Osterpause gehen die Vorbereitungen für das diesjährige Symposium ART IN MOTION 2021 nun in die heiße Phase! Rhythmus spielt für alle Lebensbereiche eine große Rolle – so bringt etwa der nun aufblühende Frühling unseren Lebensrhythmus gehörig auf ...

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28. März 2021

FROHE OSTERN 2021!

Wir – Ihr AiM Team – sind draussen im Grünen unterwegs, suchen Ostereier und gönnen uns eine kurze Erholungspause, um Ihnen nach den Osterferien ab dem 12. April 2021 wieder mit neuem Schwung zur Verfügung zu stehen. Wundern Sie sich ...

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15. März 2021

Sagen Sie es weiter: Pressemeldung ist jetzt Online

Wir informieren munter weiter über unsere Tagung und sind nun auch an die Presse gegangen. Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie eine Email mit Link zur Tagungs-Website an Ihre Freund*innen und Kolleg*innen schicken oder auch mit unseren Pressemeldungen auf ...

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14. Februar 2021

2021? Nein, 22 ist die magische Zahl dieses Jahres! 

Buchen Sie ab jetzt Ihre Tickets für Art in Motion 2021 RHYTHM! ganz einfach hier auf der Homepage! Achtung: Alle Tickets wurden um 22% reduziert und für die Schnellen unter Ihnen gibt es ein Spezialangebot. Jeder „Early Bird" (Tickets bezahlt vor dem 1.Mai) bekommt ...

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01. Februar 2021

2021 ist Art in Motion-Jahr!

Ein Frohes AIM Jahr Ihnen allen! Wie wir von Teilnehmern hören durften, ist AIM für sie ein Licht am Ende des Tunnels - gerade in diesen für uns alle so schweren Zeiten, deren Ende noch nicht abzusehen ist. Wir von AIM arbeiten in ...

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01. Dezember 2020

THE BEAT GOES ON

"RHYTHM! never stops" – wir stecken mitten in den Vorbereitungen für Art in Motion 2021 und freuen uns, Ihnen ein Symposium mit einer tollen und vielfältigen Mischung aus virtuellen und Live-Veranstaltungen anbieten zu können. Auch wenn wir überwiegend virtuell unterwegs ...

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